SEO: Mit Flickr & CC-Bildern Backlinks generieren

Backlinks mit Flickr
© Flickr Screenshot

Jeder, der ein neues Webprojekt aufzieht, kennt das Problem: Eine gute, qualitativ starke Website mit Unique Content zu bauen ist das eine. Das andere ist die Sichtbarkeit. Wer bei Google und anderen Suchmaschinen nicht sehr weit oben gelistet wird, der wird auf Dauer nicht viele Visits generieren, von Conversions ganz zu schweigen. Mitunter sind die Kriterien, nach denen Google arbeitet, undurchsichtig. Nachdem immer wieder Spam-Seiten ganz oben im Suchindex landeten, wurden die Voraussetzungen verfeinert. Es ist heute viel schwieriger als noch vor fünf oder zehn Jahren, auf den ersten Plätzen zu landen. Und auch die massiv gewachsene Konkurrenz spielt eine Rolle.

Hochwertige Backlinks für kostenlose Bilder

Aber es gibt Möglichkeiten. Ganz oben steht dabei das Linkbuilding. Früher kam es nur auf die Masse an. Wer Tausende Links aus dem Ausland einkaufte, der konnte recht ordentliche Ergebnisse erzielen. Das funktioniert heute (zum Glück!) nicht mehr, was sich positiv auf die Suchergebnisse ausgewirkt hat. Man braucht starke, qualitativ hochwertige Links von Webseiten, die selbst von Google positiv bewertet und weit oben gelistet werden. Aber das ist harte Arbeit und alles andere als einfach. Je höher die Qualität des eigenen Contents ist, desto eher hat man eine Chance, verlinkt zu werden.

Aber man kann, und sollte, ein wenig nachhelfen. Eine gute Option hierfür: anderen Website-Betreibern kostenlose Bilder zur Verfügung stellen. Jeder wünscht sich gute Links, und ebenso ist jeder auf der Suche nach guten Fotos, die möglichst nicht allzu viel kosten. Datenbanken mit Bildern, die unter einer Creative-Commons-Lizenz laufen, sind deshalb für viele Webmaster eine erste Anlaufstelle. Flickr ist dabei nur eines der prominentesten Beispiele. Der Trick geht so:

Gute Fotos, hohe Reichweite

Man stellt Bilder unter einer CC-Lizenz ins Netz, die jeder nutzen kann, wie er möchte (oder in dem Rahmen, den die Lizenz vorgibt – beispielsweise kann man kommerzielle Nutzungen ausschließen).
Im Gegenzug bittet man um einen Backlink auf das eigene Web-Projekt bzw. auf eine definierte Landing-Page. Das kann man zum Beispiel über einen Text wie diesen machen:

Sie können dieses Bild in Blogs, Webseiten, für kommerzielle und nicht-kommerzielle Zwecke ohne Einschränkungen nutzen. Nutzungsbedingung: Nennen Sie mich als Urheber und setzen Sie als Gegenleistung einen Link zu [URL]. Dieses Foto wurde von mir erstellt.


You may use this image without restrictions in blogs, websites for commercial purposes, etc. Terms and conditions: mark me as author/creator and set a link to [URL] in return. This image was created by me.

Die Zweisprachigkeit ist wichtig, denn dadurch erhält man eine größere Reichweite. Natürlich ist so eine Bitte nicht verpflichtend. Und es wird passieren, dass Bilder ohne den gewünschten Backlink genutzt werden. Kontrollieren kann man das zum Beispiel über die Bilder-Suche von Google, indem man das eigene Bild ins Suchfeld zieht. Nutzt es jemand ohne Link, so kann es nicht schaden, per Mail erneut darum zu bitten – immerhin kostet das Foto nichts und ein Backlink ist nur fair. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

Funktionieren wird das allerdings nur mit wirklich guten und möglichst professionellen Motiven. Denn das Netz ist überflutet mit CC-Fotos, und wer nicht wirklich gut ist, wird auch kaum eine Chance haben, in den Datenbanken weit oben zu landen. Je spezieller die eigenen Fotos sind und je besser sie verschlagwortet sind, desto höher sind die Chancen, dass jemand das Angebot annimmt.

Weiterführende Informationen:
https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/
https://www.flickr.com/